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2005-07-07 13:12flip flop – seiten sprechen bände
ein kurzer vergleich der webauftritte erzählt alles über den stand der marken:
- flipflop.de – brav und bieder wirkender webshop, ssl-verschlüsselung von anfang an (ok, man kann es mit der sicherheit auch übertreiben), überbreite produktpalette … die zehenriemen-sandale, der man anno 1997 den wunderbaren onomatopoetischen namen flipflop gegeben hatte, ist kaum zu finden. die produktgeschichte liest sich schon fast wie ein nachruf, vielleicht auch wegen der nervigen (sicher aus rechtlichen gründen erfolgten) schreibweise: flip*flop®?
der slogan “wo flip*flop® ist, ist urlaub, wo urlaub ist, ist flip*flop®” zielt sowieso in richtung fifties (was ja noch witzig sein könnte, wenn’s die seite und werbelinie auch tun würde, und wenn etwas freche ironie dabei wäre; immerhin stehen die 50er auch für einen aufbruch, z.b. einen touristischen, was ja ein wegfahren aus dem heimischen mief bedeutete) - havaianas.com.br – eine flashanimierte seite, farbenprächtig, verspielt, toll fürs auge, kein shop (oder ich hab ihn nicht gesehen), die produktpalette auch breit, aber immer flipflops in verschiedensten ausprägungen; keine transformation des flipflop-images auf andere produkte wie winterstiefel oder mützen. das fernste produkt sind geländegängige havaianas für den dschungeltrip.
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