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2008-10-24 23:28

Iron – und Google Chrome telefoniert nicht mehr nach Hause

Bei Big G Bedenken wegen des Datenschutzes zu bekommen ist naheliegend – bei Google laufen schlicht und einfach viele Daten zusammen, die in Summe ein Bild des einzelnen Users abgeben könnten, von dem der User nicht möchte, dass es zustande kommt.
Mit dem Angebot von Google Chrome hat Big G einen hochattraktiven Browser aufgestellt, der v.a. in Deutschland allerdings einiges an Kritik in Sachen Datenschutz einstecken musste.
Da der Code opensource ist, war es naheliegend, dass eine modifizierte Version von Chrome gebastelt wird – und es ist wohl auch kein Zufall, dass das in Deutschland durch die Firma SRWare geschah.

Iron telefoniert also nicht mehr nach Googlehausen (hat allerdings auch keinen Auto-Updater mehr, was mühsam werden kann), bietet ansonsten die bekannte Chrome-Oberfläche und alle Funktionalitäten.

Eine sehr praktische Idee auch die portable Version zur Installation am USB-Stick ohne Adminrechte.

Fazit meines privaten Googlegebrauchs somit:
Iron ersetzt Chrome 1:1 – passt, primär zum Testen. Ersatz für Firefox wird aufgrund der fehlenden Extensions weder der eine noch der andere.
Keinen Ersatz für Googleprodukte sehe ich aktuell bei Gmail und beim GoogleReader. Und bei GoogleDocs kipp ich aus lauter Bequemlichkeit (eingeloggt bin ich ja) auch rein.

[Mir ist klar, dass für mich ein Einsatz von Iron aus Datenschutzbedenken müssig ist, solange ich mich bei Gmail etc. authentifiziere; mein Dilemma ist schlicht: die Wolke ist grossartig und die Zukunft; und bisher macht das Google mit Abstand am besten.]

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