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2005-05-25 12:12

Junge Medien in Österreich – die Presse ist dabei

Es ist nur ein kleines Beispiel, aber es hat gewisse Relevanz für eine Verschiebung im Bereich von als “jung” zu bezeichnenden Medien.
In einer aktuellen Presseaussendung zur Wiederaufnahme des Udo Proksch Musicals von monochrom wird an Pressestimmen neben den üblichen Verdächtigen (Falter, Der Standard) und dem Musik/Jugendfachtitel Intro auch Die Presse besonders hervorgehoben:
Ein Zitat wie dieses:

>Manchmal hat so ein Kritiker einfach Glück. Zwischen all den Waden-Krampf-Pseudo-Avantgarden taucht plötzlich ein Elmsfeuer auf, so zündend, spritzig, dass einem die Haare zu Berge stehen …
Barbara Petsch, Die Presse

signalisiert Authentizität, ist jung geschrieben, und nicht von der überlegenen Kulturkritikerwarte herab verfasst.
Kurzum: Der Umbau, der bei der Presse stattfindet, geht in Richtung Jugend, und ist bemerkenswert mutig und konsequent. Natürlich kann sich Quotenerfolg nicht sofort einstellen, die Marke muss erst nachkommen, sich an die neue Realität anpassen.

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