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2006-01-08 01:09Old Media
Matchpoint von Woody Allen im Kino und Es geht uns gut von Arno Geiger.
Die Familie als Aufstiegsort in ein Glück, das mit Gewalt gehalten wird, die Familie als Behältnis der eigenen Geschichte/n. Die Person entsteht und besteht auch in den sie umgebenden Personen. Man ist, wo man isst.
Lust vs. Stand bei Matchpoint; eine geerbte Villa bei Es geht uns gut; was zieht die Analogie?
Die Familie ist ein zentraler Ort, für den je männlichen Helden ist es auch die Abwesenheit der eigenen Familie, die eingeholt wird durch eine eingeheiratete Familie höheren Standes bzw. die Geschichte der eigenen Familie, die aus dem geerbten Haus atmet. Im Buch eröffnet eine Reise in die Ukraine zur Hochzeit eines der Schwarzarbeiter, die beim Ausmisten des Dachbodens geholfen, den Weg weiter; im Film geht die Aufrechterhaltung des Ehestandes mit Verbrechen einher, die Opfer suchen den Täter nächtens in der Küche heim, mit Furcht hat der frühere Tennisprofessionelle schon leben gelernt, der Ball seines Lebens fällt auf die Seite des Lebens mit Schuld, einer Quelle von Besitz und Macht (vor den Toten?).
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