Aha! Xing wird also "Crossing" ausgesprochen
Meinereiner lernt nie aus, wäre ja auch fad sonst.
Heute also gelernt bei der fuzo : Xing wird “Crossing” ausgesprochen, nicht “Xing” (oder “Gsing”).
Crossing.de ist spannend, crossing.at ist geparkt, crossing.com auch; aber immerhin: crossing.org ist schon am rechten Weg, hier wartet die Crossing Community Church mit einem “positive focus” und einer “friendly welcoming atmosphere”.
Nachtrag: ich komme ja aus Vorarlberg, das man aufgrund des Dialekts auch Gsiberg bzw. Xiberg nennt; “Crossingberg” geht aber jetzt ganz sicher nicht.
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Placespotting
Rätselraten mit Google Maps:
Wo ist das?
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Ein Moment fürs Momentum
Es ist ein Feedback, das ich aus der Arbeit bei KURIER Online auch kenne – und das besonders von Auslandsösterreichern aus dem englischen Sprachraum kommt: die Verdenglischung der deutschen (Online)Sprache. Ich erinnere mich an den jüngsten Hinweis rund um die KURIER Romy Wahl einer Leserin aus Kalifornien, die zu Recht monierte, dass wir die Wahl mit einem “Voten Sie mit” bewarben – anstatt mit “abstimmen” oder “teilnehmen” die Botschaft genauso gut (oder besser da allgemein verständlich) zu transportieren.
Wie stark der Einfluss der englischen Sprache auf deutschsprachige Medien zeigt dieser kleine Screenshot:
Momentum ist der Schwung den man aus einer Bewegung gewinnt; man las kürzlich viel über den Schwung, den einer der beiden demokratischen Kandidaten um die US-Präsidentschaft jeweils aus einer gewonnen Vorwahl ziehen könne, in wessen Richtung das Pendel gerade ausschlage, und wie schnell sich das verändere.
Ich kann mir vorstellen, dass der Begriff “Momentum” eingedeutscht wird, er ist verständlich, und mit dem Ursprung in der Mechanik auch leicht nachvollziehbar (vgl. das Drehmoment) – auch wenn er mir noch sehr fremd auf deutsch klingt.
[gefunden bei Futurezone ]
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KURIER ONLINE - Rebrush 07
Als Weihnachtsüberraschung für alle Leser von KURIER Online ging heute Nacht der Rebrush 07 über die Bühne – die neue Seite ist ab sofort online.
Highlights sind:
- ein erweitertes Contentangebot mit 6 großen Channels (Nachrichten [neu: Wien], Kultur [neu], Geld&Wirtschaft [neu, Börsebereich], Sport&Motor [erweitert], Freizeit&Gesundheit [erweitert], rbx [Einbindung Jugendportal rbx.at])
- Seitenbreite: die Seite nutzt ab sofort 1024 Pixel Auflösung, Werbung wird nicht mehr aussen angedockt, sondern mehr im Content eingebettet
- Video: der neue Videoplayer nützt die Breite der Seite
- Artikelebene: neue Gruppierung von Hintergrundartikeln über Reiter on Top; eindeutige Verknüpfung aller Elemente
- Bereichsnavigation
- Aktuelle Themen als Kopfzeile auf den Channels
- Services wie Abo, Jobs, Immo in zweiter Reiterreihe
- Valider Code: noch nicht 100% valid, aber wesentlich besser als vorher
Umsetzung erfolgte inhouse durch das Technikteam (Jo Rogner, Bela Halasz, Bettina Winkler, Isa Karst), Design von Markus Stefan, Konzeption war mein Part.
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Nächste Stufe der Bildbearbeitung
Bildbearbeitung auf einer neuen Stufe. Bilder werden nicht mehr verkleinert, zugeschnitten oder gestaucht – sie werden inhaltsproportional verkleinert oder vergrössert. Durch die Berücksichtigung des tatsächlichen Inhalts eines Bildes können auch einzelne Elemente aus einem Bild entfernt werden und der Rest des Bildes füllt die Lücke.
Es ist eine Technologie, die serienreif wirkt und bisher nur mühseliger Profiarbeit (Stichwort: “Bildmontage”) vorbehalten war (um ein wirklich gutes Ergebnis zu erhalten).
I want this in Photoshop immediatley fordert Michael Arrington auf Techcrunch (um kurz darauf erleichtert festzustellen, dass Adobe einen der Entwickler der Technologie angeheuert hat)
Die Herausforderung für diese Technik liegt darin, dass einerseits eine weitere Methode der Bildbearbeitung hinzukommt (und für viele schon die Varianten Zuschneiden, Verkleinern eine Herausforderung darstellen; oft kommt ein Stauchen zustande, wo eigentlich ein Zuschneiden gewünscht war; auch das Verständnis für “Bildgrösse” [Abmessungen vs. Dateigrösse] ist oft unklar) – andererseits wird es noch leichter, jedes Bild auf beliebige Art zu verändern, d.h. dem Bild kann noch weniger als bisher naiver Glauben an seine Authentizität geschenkt werden.
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Eine Story und ihr Hintergrund

Angkor macht Schlagzeilen: hier , hier , und ganz viel hier – ein internationales Forscherteam hat die “die größte vorindustrielle Siedlung der Welt” jetzt mit einer Fläche von über 1000 qm vermessen und auch noch 74 zuvor “übersehene” Tempel entdeckt.
Jetzt finde ich die Meldung natürlich sehr interessant, weil ich vor drei Jahren selbst schon in Angkor- war, einem absoluten Highlight der damaligen Reise, die eigenlich nach Thailand führte. Der Abstecher nach Kambodscha wegen Angkor war unvergesslich.
Den Eindruck, dass Angkor riesig ist, hatte ich allerdings damals auch schon. Auch das umfassende Bewässerungssystem ist keine neue Erkenntnis aus meiner Sicht.
Kurzum – ich frage mich, was die tatsächlichen Facts hinter der Agenturmeldung sind, und ich versuche mehr zu erfahren.
Das ist nicht ganz leicht.
Ich erfahre, dass die Ergebnisse 15-jähriger Forschungsarbeit jetzt im “American Journal of the National Academy of Sciences” veröffentlicht wurden, Satellitenaufnahmen der NASA spielen eine Rolle, und Wissenschaftler aus Australien, Frankreich und Kambodscha sind beteiligt.
Einen Link auf eine Primärquelle zu finden, ist schwierig. Es gibt hunderte Newssites, die die Meldung bringen, aber der Hintergrund bleibt verborgen.
Einige Newssites (Telegraph , abc.au ) bieten mehr als andere und so finde ich die Homepage des Greater Angkor Project und dort auch den Hinweis auf die Veröffentlichung , die den Medienreigen angestossen hat (“Evans et al. in press”) – allerdings ist die Studie nicht frei zugänglich.
Natürlich liegt es jetzt an Medien und ihren Journalisten, die Geschichte “zu machen”, zu recherchieren etc.
Aus Sicht des am Thema interessierten ehemaligen Angkorbesuchers reicht das aber nicht, ich würde mir wünschen, dass die Studie offen zugänglich ist und auf der Projekthomepage alles hochspannende Material aufbereitet wird.
Fazit: die verschlossenen Türen bei der Scientific Community ermöglichen zwar eine rasche Verbreitung einer Meldung, eine nachhaltige Überprüfung und vertiefende Auseinandersetzung ist für den Leser schwierig bis unmöglich. Dass das Publizieren von Forschungsergebnissen zeitgleich mit der Veröffentlichung einer Presseaussendung zielführend für eine umfassende und hochwertige PR zugunsten des Forschungsprojekts wäre, erscheint mir zwingend logisch und eigentlich selbstverständlich – ist es aber ganz offenbar nicht.
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some abseiling training
Vorbereitungen für die EURO 08 auf allen Ebenen: die Cobra trainiert das Abseilen im Happelstadion, und so nebenbei lernt man auch, wieso es in Österreich nur vereinzelte Englisch-Schulungen für die lokale Bevölkerung zwecks Verständigung mit den Fans braucht:
Austria’s specialist anti-terrorist unit COBRA maintained their readiness for UEFA EURO 2008™ with some abseiling training at the Ernst-Happel-Stadion.
(UEFA.com )
Das umfassendste Verzeichnis von German English Words unter, nona: germanenglishwords.com .
[dieser Link via Zwiebelfisch ]
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ÖBB Podcast
Neues Service der Österreichischen Bundesbahn, Podcasts – News von der APA, ein Konzentrat des Ö3 Weckers (4 Stunden Wecker in 4 Minuten – das klingt geradezu verlockend), dazu Hörproben aus Hörbüchern (nicht für iPods).
Interessant, auch wenn es noch nicht das Service ist, das man aus dem Flugzeug kennt (ohne Player, Kopfhörer gratis zum Kaffee….). Andererseits ist das Service nicht an die Benützung der Bahn gebunden…
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Nicht immer ist ein Weblog die beste Wahl
Jetzt ist es mir also selbst widerfahren – eines meiner Blogs existiert nicht mehr. Es war wohl von Anfang an keine ideale Idee, ein “Hilfe” Weblog einzurichten, das als Hilfe für die Benutzung der verschiedenen Bereiche einer Webseite (KURIER ONLINE ) gedacht war.
Jetzt ist ein normales Ressort online, das den Zweck viel besser erfüllt:
- die Artikel sind nach Wichtigkeit gereiht, nicht nach Aktualität
- die Kommentarfunktion ist durch den Feedbackkanal zum Ticketingsystem ersetzt
- das Hilfe-Ressort muss sich nicht mit den themenbezogenen Weblogs auf kurier.at messen
- mein Foto ist nicht mehr bei jedem Eintrag dabei
R.I.P. Hilfe Weblog.
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Webby Awards 2007 - Auszeichnung für KURIER ONLINE
KURIER ONLINE ist ein “Official Honoree” bei den heurigen Webby Awards – große Freude über die internationale Anerkennung unserer intensiven Arbeit – und Markus Stefan und meinereiner treten mal vor die Kulissen und sind im KURIER online .
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