Iron – und Google Chrome telefoniert nicht mehr nach Hause
Bei Big G Bedenken wegen des Datenschutzes zu bekommen ist naheliegend – bei Google laufen schlicht und einfach viele Daten zusammen, die in Summe ein Bild des einzelnen Users abgeben könnten, von dem der User nicht möchte, dass es zustande kommt.
Mit dem Angebot von Google Chrome hat Big G einen hochattraktiven Browser aufgestellt, der v.a. in Deutschland allerdings einiges an Kritik in Sachen Datenschutz einstecken musste.
Da der Code opensource ist, war es naheliegend, dass eine modifizierte Version von Chrome gebastelt wird – und es ist wohl auch kein Zufall, dass das in Deutschland durch die Firma SRWare geschah.
Iron telefoniert also nicht mehr nach Googlehausen (hat allerdings auch keinen Auto-Updater mehr, was mühsam werden kann), bietet ansonsten die bekannte Chrome-Oberfläche und alle Funktionalitäten.
Eine sehr praktische Idee auch die portable Version zur Installation am USB-Stick ohne Adminrechte.
Fazit meines privaten Googlegebrauchs somit:
Iron ersetzt Chrome 1:1 – passt, primär zum Testen. Ersatz für Firefox wird aufgrund der fehlenden Extensions weder der eine noch der andere.
Keinen Ersatz für Googleprodukte sehe ich aktuell bei Gmail und beim GoogleReader. Und bei GoogleDocs kipp ich aus lauter Bequemlichkeit (eingeloggt bin ich ja) auch rein.
[Mir ist klar, dass für mich ein Einsatz von Iron aus Datenschutzbedenken müssig ist, solange ich mich bei Gmail etc. authentifiziere; mein Dilemma ist schlicht: die Wolke ist grossartig und die Zukunft; und bisher macht das Google mit Abstand am besten.]
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Schattenseiten des Social Web
Dass die vox populi oft eine direkte Sprache spricht, die gegen jede Moral verstösst, hat man anlässlich des Tods von Jörg Haider gespürt – diepresse.com und derstandard.at mussten ihren Foren wegen pietätloser Postings bei diesem Thema schliessen. Ausweichkanäle gab es aber genug andere.
Dabei fängt die Problematik schon viel früher an, vor dem ersten Posting steht die Wahl des Usernamens an, und die kann auch schon mal daneben gehen, wie man bei einer scheinbar unproblematischen Sphäre wie den Firefox Addons sehen kann, von wo der Screenschnipsel hier stammt. Da kommt doch gleich richtig Freude auf, wenn ein solcher User einem ein Addon nahelegt.
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Google Browser
Es war also doch kein Gerücht – Google hat einen eigenen Browser entwickelt: Google Chrome .
Ein toller Coup ist Philipp Lensen geglückt, der weltweit als erster eine Kopie des Comics zum neuen Browser in der Post hatte – und diesen umgehend onlinestellte. Der Comic selbst ist von niemand geringerem als Scott McCloud (“Understanding Comics”), und schlicht grossartig.
Der Browser setzt zum Angriff auf Windows an, defacto ein Betriebssystem für die rich-media Javascript Anwendungen der Gegenwart und der nahen Zukunft.
Es gibt ein Eingabefeld, das Suchfenster und Adresszeile vereint (die “Omnibox”), die Tabs sind zentrales Steuerelement und ganz oben angeordnet (und im Hintergrund jeweils mit einem eigenen Prozess versehen), der Vollbildmodus wird seinem Namen gerecht, der Browser soll schnell + stabil sein, etc, etc…
Wenn er so gut ist, wie im Comic beschrieben, dann wird der Browserkrieg von annodazumal verblassen – es wird um den microsoftfreien Rechner durch die Autorität von Google gehen.
ps: Und das wenige Tage, nachdem die Mozilla Foundation eine Verlängerung der Zusammenarbeit mit Big G bekanntgegeben hatte (über Google Werbeeinnahmen finanziert sich das Mozilla Projekt zu 85%, Stand 2006).
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Firefox 2 - old style tabs
Mit Firefox 2 ist bei mehreren geöffneten Tabs der zentrale Schließen-Button am rechten Rand der Tableiste durch einen Button in jedem einzelnen Tab ersetzt worden; kostet nicht nur Platz sondern zwingt auch zu verändertem Verhalten.
Für alle Nostalgiker lässt sich das wieder auf das gewohnte Erscheinungsbild von Firefox 1 zurücksetzen. Allerdings ist das kein Feature, das über die Einstellungen im Browsermenü zugänglich ist. Man muss direkt in die Innereien eingreifen:
- In der Adresszeile
about:configeingeben - die Option
browser.tabs.closeButtonsauswählen (doppelklicken) und den Wert von 1 auf 3 stellen
Man kann auch ein bisschen mit den Werten experimentieren – wenn man z.B. als Wert 0 eingibt, dann hat nur der jeweils aktive Tab einen Schließen-Button.
Und wenn man schon mal im about:config ist: Eine weitere hilfreiche Option ist das Runtersetzen des Wertes für browser.tabs.tabMinWidth z.B. von 100 auf 10. Damit wird die Mindestbreite der Tabs verringert und es haben wieder mehr Tabs gleichzeitig Platz (halt so wie früher, ach, früher).
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Opera 8.5 - werbefrei und sauschnell
Opera 8.5, werbefrei und kostenlos: Gerade installiert und bisher massiv beeindruckt von der Geschwindigkeit im Seitenaufbau. Beeindruckt sein ist nichts neues bei Opera, aber diesmal könnte es nachhaltiger sein!
Das Geschäftsmodell ist mir noch etwas unklar, vorrangig wird es Opera wohl mal darum gehen, Marktanteil gegenüber Firefox und wohl auch IE 7 zu gewinnen.
Hauptanreiz neben dem Browser dürfte die Community auf my.opera.com sein, Blogs, Bildergalerien etc. werden angeboten; warum auch nicht? Von der Homepage im Browser ists nur ein Klick zur privaten eigenen Homepage, my browser=my home.
Wie formulierte das das gap magazin in einem artikel über suicidegirls.com? Die Bilder locken die Leute auf die Seite, die Community hält sie dort.
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Firefox Plugins
netbib weblog: meine Firefox Plugins – serie zur horizonterweiterung (jenseits von gmail-, linky-, webdeveloper, liver-http-headers-, all-in-one-gestures- plugin….).
tipp 1 von netbib: scrapbook für jäger und sammler (webseiten speichern, genial!)
nachschlag:
umfangreiche plugin-liste auch auf 456bereastreet
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launch firefox
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nicht ganz am stand der dinge ist launch, yahoo’s musikservice. beim versuch videos via firefox abzurufen erhalte ich doch tatsächlich die empfehlung: Um diese Anwendung mit Netscape zu nutzen, brauchen Sie die Version 4.7 x. Jetzt downloaden.
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von bären und turnschuhen
firefox allerorten: Firefox Anzeige kommt in die FAZ (unblogbar.com), firefox – das tier (kleiner panda, also ein bär [in meinem alten ja alten, weil ich noch ein kind war, als es gekauft wurde meyers taschenlexikon rangiert der feuerfuchs noch als kamtschatkafuchs unter den füchsen; noch keine taxonomie als bär… and man gave names to all the animals]), firefox-zeitgeist (via findforward, mysteriöses hoch 1979;), firefox-film mit clint eastwood und klaus löwitsch (!) (samt videogame)... und und und… getting lost in feeds, meta re-s und programmierer-witzen (You Know You’re a Programming Geek When … You had a blog before the word was invented.)
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und eigentlich, ja eigentlich wollt nich noch auf die kickass-marketing kampagne der adbusters hinweisen, einführung eines turnschuhs zwecks wegzwackung von marktanteilen beim überswoosher phil k’NI’ght’KE’ (imma brav personalisieren den bösen kapitalisten)....
und noch vielmehrwolltichtun, auchbilderhochladen, dochdasinternetmagmichnichtmehr, es gehtfremdwohinweissichnicht, gehtüberhauptnichtmehr, wasdenndassoll, anösterreichhabichmichabgearbeitet, odervielmehresanmir %$&!”ö/&%#
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firefox wallpapers
weil mir das firefox logo gut gefällt und weil man immer mal wieder ein desktop hintergrundbild braucht: rakaz mit sehr schönen wallpapers
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friends of firefox
google news hat nicht nur die üblichen verdächtigen im repertoire, sondern auch kleinode wieInternet-fuer-Architekten.de das Online-Magazin für Architektur-Marketing, Kommunikation, Werbung, Selbstdarstellung, Akquise und öffentlichkeitsarbeit von Architekten und Ingenieuren. Dort gibts auf der sehr ansprechenden seite nicht nur die ff-news sondern auch noch die Kaffeepause: Unser Desktop soll schöner werden-Anleitung zur Eliminierung der standard-windows icons, ein lob dem millimeterpapier-design ;))
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