Placespotting
Rätselraten mit Google Maps:
Wo ist das?
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Das blaue Monster aus der gähnenden Leere
Hugh MacLeod ist ein Held des Webs. Und zwar weil er Cartoons auf die Rückseiten von Visitenkarten zeichnet. Und die unter gapingvoid auch als Widget anbietet:
Und dieser Mann hat einen weiteren Streich abgeliefert: The Blue Monster – einen Cartoon für Microsoft.

Das blaue Monster mit seinem Claim: “Microsoft – change the world or go home”.
Der Claim kann vielfältig angewandt werden:
Microsoft telling its potential customers to change the world or go home.
Microsoft telling its employees to change the world or go home.
Microsoft employees telling their colleagues to change the world or go home.
Everybody else telling Microsoft to change the world or go home.
Everyone else telling their colleagues to change the world or go home.
And so forth.
[…]
Basically, Microsoft is in the world-changing business. If they ever lose that, they might as well all go home.
Ziel der untergründigen Blue Monster Kampagne ist das Rückgewinnen der Definitionsmacht für Big-M durch ein Ironisieren des schlechten Microsoft Images und beinah kokettem Spielen mit dem Status des Global Players – möglich gemacht durch das Zauberwort “Change” (s. aktuell die Verheissungen der Obama-Blase die durch ein “Change – yes we can” aufgefüllt wird), dem aber das freche “or go home” gegenübersteht. Nicht dass nachhause gehen per se negativ besetzt wäre (positiver wäre natürlich noch ein “come home”), aber die Veränderung der Welt ist ein einigermassen höheres Ziel als zuhause zu sitzen (das kann man dann immer noch machen, wenn es mit der Veränderung der Welt nicht so recht klappen will).
Ob noch ein interner Schmäh “eingebettet” ist, und das blaue Monster gar dem Berserker Ballmer ähnelt, können dann wohl nur MS-Insider beantworten.
Ein Artikel der Business Week übers Doodeln (Gekritzel) als kreative Übung mit hohem Überraschungsfaktor und inspirierendem Ergebnis durchs Hinterlaufen eingefahrener Kommunikationswege
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Waiting for Google Page Rank Update
Mit der Google Toolbar oder der entsprechenden Firefox-Erweiterung (betreut von Pizza SEO aus der Slowakei) kann man sich den Pagerank einer beliebigen Seite anzeigen lassen – jedoch sieht man dabei einen historischen Wert aus dem Google-Index, denn die letzte Veröffentlichung des Page Rank stammt vom 30. April 2007. Neue URL’s seit diesem Datum sind zwar via Google zu finden, die Google Toolbar weist aber dennoch einen PR von 0 aus.
Die Frage ist also: wann kommt das nächste Update?
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Schwimmen Sie durch den Atlantik

Routenplanung von Wien nach New York mit Google Maps : man beachte Etappe 43.
Auch deshalb ist Google was es ist.
[via Isa]
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Zeitgeist in Erklärungsnot
Der Zeitgeist ist per se ein flüchtiges Wesen dessen schwer habhaft zu werden ist. Er besteht schon vom Namen her aus zwei zwar reizenden doch zugleich unsteten Kandidaten: der Zeit, die gemessen voranschreitet in Richtung Verfall, und dem Geist, der entleibt beseelt (keine Verschwendung an zwei Worte mehr an dieser Grenze im Deutschen, kein spirit und ghost).
Der Zeitgeist, der Geist der Zeit, gehört ins Fach der Futurologen des Heute, der Sortierer der Unübersichtlichkeit, der Prophezeier des Kommenden. Im Zeitgeist erzählt das Heute vom Morgen und bezichtigt sich im gleichen Augenblick der eigenen Unmöglichkeit (was Zeitgeist genannt wird, kann/will nicht (mehr) Zeitgeist sein). Der Trend (ein Bruder des Zeitgeist) frisst seine Kinder, das Neue schaut alt aus.
Der Zeit ein Schnippchen schlagen, einen Tick voraus sein, ein verheissungsvoller Ausweg aus der grundlegenden Misere mit dem Zeitgeist. Der Weg dorthin: ausgerechnet. Von Big-G (he-who-does-search-he-who-will-find) – wem sonst?
Also Google Zeitgeist 2006 – und auf Platz 1 “Bebo” (von bebo.com) – Bebo was oder wer?
Solch naive Frage entlarvt den unwissenden Zeitgeistgenossen, denn – lerne, unwissender:
we do not simply retrieve the most frequently-searched terms for the period — the truth is, they don’t change that much from year to year. This list would be predominated by very generic searches, such as “ebay”, “dictionary”, “yellow pages,” “games,” “maps” — and of course, a number of X-rated keywords. These are constants, and although unquestionably popular, we don’t think they actually define the Zeitgeist.
Official Google Blog: How we came up with year-end Zeitgeist data
Der wahre Zeitgeist nach Google weiss in seiner Vergänglichkeit um seine Herkunft, blickt an der Schwelle zum neuen Jahr nicht nur auf das vergehende zurück (wie banal), sondern bedenkt des vorvergangenen (gedenke dass du Staub bist und zu Staub wieder werden wirst):
Instead, we looked for those searches that were very popular in 2006 but were not as popular in 2005 — the explosive queries, the topics that everyone obsessed over.
Obession – Besessenheit, ich spüre den Dreizack des Satans im Nacken, ich erschüttere durch die Macht der schlaflosen Nächte der Millionen von bebo in Besitz genommenen armen Seelen, Geistern in der Zeit, orientierungslos durch ’06 gestreunt, geerdet im Friedhof der zahllosen Rechner bei Google, zur Ruhe gekommen als Year-End-Zeitgeist .
R.I.P.
[mehr bei GigaOM (“So basically, it meant next to nothing”), und Apogee Weblog (“Google Zeitgeist and Yahoo Buzz Index Click Fraud”)]
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eTools.ch - plus und minus
eTools.ch – schweizer Metasuchmaschine, gefällt mir und gefällt mir nicht.
Was mir gefällt:
- das Zitat rechts oben (z.B. “Wer sich in einer Streitfrage auf die Autorität beruft, gebraucht nicht die Vernunft sondern eher das Gedächtnis”), etwas altklug aber doch in Richtung Tägliche-Dosis-Weisheit gehend und somit okay
- Performance: die Suchmaschine ist schnell, wirklich schnell
- Treffergruppierung: sehr transparent ist die Auflistung der Trefferlieferanten (erfrischend: Google ist nicht omnipräsent)
- Vorschau-Funktion: sinnvoll; erspart ein extra geöffnetes Fenster, wenn man schnell schauen möchte, ob eine Seite die gewünschte ist
- Seitenaufbau: die linke Spalte ist mir unklar, wer braucht die? Das sind Links für Seitenende, oder zum Bündeln in einem Link (z.B. Einstellungen)
- Anreisser: als Text wird immer der Beginn des Texts von der Trefferseite gelistet, es wird nicht der Bereich rund um den Suchbegriff ausgewählt
- Blaue Klammer: die blaue Klammer wirkt spröde (nicht dass ich jetzt auf Biegen und Brechen der web X.0 Ästhetik das Wort rede, aber etwas mehr Frische würde nicht schaden)
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Zeitgeist Wanderlust
alter Hase: Lehnwörter aus dem Deutschen besetzen Kategorien in webhype2.0 Socialcontent-Seiten:
google-zeitgeist
43 things zeitgeist
wanderlust on 43 places
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Fanmail für Big-G
Der Google Friends Newsletter ist steter Quell zur Freude; einerseits ist’s ein permanentes Überprüfen des eigenen Wissensstands um neue G-Produkte (diesmal auf meiner Bescheidwissenseite: Firefox Toolbar, Blogsuche; auf der Nullahnungsseite: G-Reader, Personalized Homepage). Andererseits ist in jedem G-Newsletter eine Marketingperle versteckt, diesmal aus dem Fanmail-Korb (I got prove: Big G ist ein Popstar und bekommt Fanmail):
drama with a bottle
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Vincent Cerf bei Google
Grade per Pressemailing von Big-G reingeflattert: Vincent Cerf’s Up At Google (der Text ist dort grad noch nicht drauf, ich nehm aber an, dass das der richtige Link sein muss). Jobdescription: Chief Internet Evangelist.
Cerf ist ja einer der Männer, die den Beinamen einer der Väter des Internets tragen; mit dieser Bezeichnung eingereiht in die Techno-Geburtszuschreibungen einer männlich belegten Naturerweiterung.
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Evil Google
Microsoft ist IBM und Google ist Microsoft:
To place Google in context, Mr. Kraus offered a brief history lesson. In the 1990’s, he said, I.B.M. was widely perceived in Silicon Valley as a “gentle giant” that was easy to partner with while Microsoft was perceived as an “extraordinarily fearsome, competitive company wanting to be in as many businesses as possible and with the engineering talent capable of implementing effectively anything.”Now, in the view of Mr. Kraus, “Microsoft is becoming I.B.M. and Google is becoming Microsoft.” Mr. Kraus is the chief executive and a founder of JotSpot[...]
Relax, Bill Gates; It’s Google’s Turn as the Villain
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