Abgelegt unter: linked |

Mobiles Web mit iyhy
Pino hat mir einen tollen Link geschickt: iyhy.com (s. das Blog vom Entwickler B. Adam Howell für mehr Detailinfos bzw. die Company-Homepage )
IYHY parst eine beliebige Seite und schmeisst alles raus, was Surfen mit mobilen Endgeräten (kleine Displays, unterschiedlichste Browsertypen, unterschiedlichste Webstandard-Unterstützung, geringe Bandbreite) heutzutage mühsam macht: alle Bilder, alle CSS-Angaben, Metatags, HTML-Kommentare, Bannercode, Javascript…
Das Ergebnis sind die nackten Textinhalte; als einziges übriggebliebenes Ärgernis entpuppen sich die oft endlosen Navigationen auf den grossen Newssites (z.b. ard.de oder auch cnn.com) – und natürlich Frames, die auch mit IYHY eine nicht überwindbare Hürde darstellen (z.B. orf.at mit dem jenseitigen Vorschlag, einen framefähigen Browser wie Netscape 3.0 oder IE 3.0 zu installieren).
Fazit: Während eine Diskussion über die wahre Webstandardlehre vs. die “unerlaubte” Abkürzung IYHY geführt wird, ist IYHY ein höchst sinnvolles Projekt, das versucht, das Beste aus dem derzeitigen Schlamassel zu machen. Das Web ist für mobile Geräte zugänglich, auch jenseits der als singuläre Pforten fürs mobile Surfen positionierten WAP-Portale der Telcos.
Abgelegt unter: linked Mobiler Content |
Kommentare [1]

Craigslist vs. Zeitungsrubrikenmarkt
Joey deVilla berichtet in seinem Blog vom Weitervermieten seiner Wohnung in Toronto.
Joey’s Vermieter hat ihm für die Weitervermietung freie Hand gegeben (und ein Budget!), also hat Joey das ganze Unternehmen zu einem Vergleichstest zwischen einem Inserat im lokal führenden Wohnungsmarkt (print und online), den Toronto Star Classifieds, und im Toronto-Ableger von Craigslist gemacht.
Während für das Inserat im Toronto Star das Inserat extrem verdichtet und voller Abkürzungen sein muss (jeder Buchstabe kostet Geld) ist bei Craisglist der Platz für das Ausloben der Wohnung unlimitiert und auch große Fotos sind möglich; das nicht vorhandene Design von Craigslist ist kein Nachteil, sondern Teil des Funktionierens der Seite.
Der springende Punkt ist die kritische Masse an Interessenten, und die ist in nordamerikanischen Metropolen bei Craigslist erreicht. Für Privatinteressenten sind die kostenlosen Inserate nicht zu toppen, und für kommerzielle Interessenten ist die Masse an Zugriffen relevant, zumal auch die Preise für kommerzielle Inserate weit unter den sonst üblichen liegen.
In Summe fällt hier ein nicht unbeträchtliches Geschäftsvolumen schlicht und einfach weg, ein kleines Trostpflaster gegen die hohen Mietpreise einerseits, andererseits ein verlorener Umsatzbringer für Zeitungen.
ps: mittlerweile gibt es auch für Wien einen Craigslist-Ableger, allerdings mit relativ wenig (englischsprachigen) Einträgen
Abgelegt unter: linked Medien |
Kommentare [2]

EPIC 2015
Epic 2015 by Robin Sloan and Matt Thompson. zum Blog-Eintrag
Abgelegt unter: linked |
Kommentare

WP-Update
ok, das update ist über die bühne. na ja, murksig
– feeds einhängen funktioniert nicht – langsam ist die seite wie sau – admin-interface geht auch nicht gscheit
Abgelegt unter: linked |
Kommentare

Sackgassen paid content und e-paper?
Sind Paid Content und E-Paper gescheitert? – Interview mit Katja Riefler, RISolutions
Interessant, kurzer Überblick über den Stand der Dinge. Noch ist nichts entschieden, die großen Medienmarken wie cnn oder nytimes haben die Zeichen der Zeit erkannt, und fahren eine (Achtung) konvergente Strategie.
In den hiesigen Märkten ist noch vieles offen, auch das Umarmen der Blogs.
Abgelegt unter: linked Medien |

the new protestant ethic
100 jahre nach max webers protestantischer ethik diagnostiziert arthur kroker von ctheory.net die neue protestantische ethik
Understood metaphysically, it may well be that the insurgency represented by faith-based politics is the representative political form of what Heidegger’s Nietzsche described as the age of “completed nihilism.” In this interpretation, power in its mature (nihilistic) phase—sick of itself, possessing no definitive goal, exhausted with the historical burden of remaining an active will, always sliding inexorably towards the nothingness of the will-less will—desperately seeks out a sustaining purpose, an inspiring goal, a historical mission. Into the ethical vacuum at the disappearing center of nihilistic power flows a strong historical monism—the New Protestant Ethic—that will not be suppressed. To power’s empty formalism, to liberal humanism’s (emotionally) ineffective proceduralist ethics, to the empire’s cybernetic equations written in violence and in blood across the landscape of imperial wars, the New Protestant Ethic provides a singular historical purpose—the crusading spirit of evangelical Christianity which is reconstructionist, resurgent, and reanimated—backed up by the semiotic purity of the foundational texts of the Old Testament. To those who would discount faith-based politics as only the most recent instance of the politics of cultural backlash, it should be noted that this fateful, and entirely original, entwinement of (fundamentalist) religion and (imperial) war technologies in the American mind may well be in the order of a great overturning. With faith-based politics, we are witness to something entirely unexpected, and for that reason, deeply ominous—an ethical reconciliation between religion and technology in which the apocalyptic visions of the Old Testament will be future-coded in the power languages of empire politics and networked capitalism. What is now only in its preparatory rhetorical stages as the “culture of life” movement may soon emerge full-blown as the essential life-principle of American, and by imperialist extension, world culture.
nebenbei: bei der us-version von yahoo-news (auch in der neuen beta-version) ist der christian science monitor eine der zentralen nachrichtenquellen – in meinem verständnis ist ja christian science ein oxymoron und ist thomas v. aquins philosophia ancilla theologiae abgehakt.
(wohlgemerkt: yahoo-news ist die meistgenutzte news-seite weltweit)
Abgelegt unter: linked |

zwischenbilanz
habenseite: – am leben sein
sollseite: – mehr sex vor dem rechner als im bett mit der freundin – kein klares jobprofil – überteuerte wohnung in schlechter gegend gekauft
Abgelegt unter: linked |

tsunami – mal anders
bildhafte produktnamen haben so ihre tücken: die firma comstor/proxim nennt ihre wireless wan produkte tsunami: da gibt es tsunami mp.11 model 2454-r und 5054-r, tsunami gx-32, und eine ganze palette an tsunami accessories.
tsunami ist einer der meilensteine der firmengeschichte aus dem jahr “2000 – Erste Fast Ethernet Wireless Bridge (Tsunami)”.
anno 2000 war zwar allgemein bekannt, was ein tsunami ist, aber die enorme zerstörung durch die riesenwelle ende letzten jahres hat hier doch für ein neues bewusstsein gesorgt. die frage ist, ob das bild zum begriff für die firma und ihre produkte jetzt noch passend ist.
Abgelegt unter: linked Content |

da war mal mein büro
so schaut’s aus, wenn der bagger kommt…(altes kurier-gebäude, lindengasse, wien)
Abgelegt unter: linked |
Kommentare [5]
