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2008-07-06 22:46

Jobwechsel

Fußballtorte Jetzt hab ich also nach 8,5 Jahren KURIER Online verlassen, eine lange Zeit mit vielen Erfahrungen (einige Launches + Relaunches [doch ein bisschen Rocket Science dieses Internet ;) ], mit der EURO am Ende noch ein faszinierendes redaktionelles Projekt gemacht), und bin bereit für die neue Herausforderung (wie das auf gut geschäftsdeutsch heisst) hier

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2007-11-30 11:58

Web 2.0 in plain english

Die Commen Craft Show erklärt mit Zettel und Papier das Web 2.0, sehr schön.

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2007-10-22 14:10

Das neue Youtube heisst Facebook

Der Einschätzung auf Techcrunch ist zuzustimmen – der Switch der Massen von MySpace auf Facebook ist in vollem Gange.

Was überzeugt die “Non-Techies” an Facebook? Der Spaßfaktor kombiniert mit dem Mehrwert (z.B. die Info, wenn einer der Freunde ein Foto online gestellt hat, auf dem man selbst zu sehen ist); möglich gemacht durch Integration von Drittanbietern und permanentes Einsammeln von Kontaktdaten (z.B. das unglaubliche Feature beim Einrichten eines Accounts die Emailkonten des Benutzers abzufragen – Facebook will meine Hotmail, AOL, Gmail, MSN, and Yahoo Benutzerkennung und Passwort erfahren, um dann alle Kontakte einzulesen und die Kontakte, die schon auf facebook sind, von meinem neuen Profil zu informieren; datenschutztechnisch höchst bedenkliche Policy, aber beim Vertrauensbonus eines etablierten First Movers – oder auch nur durch den schieren Komfortvorteil – machen es die User in Massen).
Facebook zielt permanent auf die reale Existenz des Users, also kein Verstecken mehr hinter Pseudonymen und Avataren, sondern ein echtes “Ich bin wichtig” (web 2.0. : lerne: das beste bist du ).

Update:
Hugo E. Martin weist mich völlig zu recht darauf hin, dass die Nutzungszahlen im deutschsprachigen Raum bei Facebook noch einigermassen bescheiden sind (~260.000 für Deutschland, knapp 100.000 aus der Schweiz – keine Zahlen für Österreich), und dass die lokalen Champions (StudiVZ, xing) wohl noch länger ausser Reichweite für Facebook sind.

Trotzdem bin ich mir sicher, dass Facebook auch im deutschsprachigen Raum abheben wird. Meine Einschätzung wird durch den Verweis auf den US-Markt (Facebook hat dort knapp 20 Millionen User, s. Martin) nicht auf Anhieb klar.
Dass ich im Freundeskreis eine derartige Lobeshymne auf Facebook gehört habe, wie seit vielen Jahren nicht mehr (das letzte Mal als openbc an den Start ging), macht mich sicher, dass Facebook auch hier riesig werden wird.

Nachtrag:
Mehr zu Nutzungszahlen von Facebook bei zweinull.cc

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2007-07-18 15:03

Videoversand bei 3sat in Zeiten von youtube

Antiquiert erscheint der Videoversand auf 3sat.de:
3sat Videomitschnitt

In Zeiten von youtube mutet ein personalintensiver DVD und VHS (!) Kopierservice wie ein Relikt aus lang vergangenen Zeiten an.
Ideal hingegen die Voraussetzungen für eine digitale Nutzung – eine private Kopie wäre für jedermann verfügbar. Zeitgemäss liefert das aber leider nicht der Sender über seine Homepage sondern User über youtube.
Diese Videos werden dann z.B. von Spiegel Online eingebunden – oder von mir hier in diesem blog (weil der Ausschnitt wirklich eine Sternstunde des TV-Journalismus bietet):

3sat verschenkt hier eine Möglichkeit, ein sinnvolles Service für seine Seher aus eigener Hand anzubieten – angesichts der Gebührenfinanzierung über die öffentlich rechtlichen Sender wie ZDF oder ORF eine kaum nachvollziehbare Situation. Würde der öffentlichrechtliche Auftrag nicht gerade dazu verpflichten, diese Distribution zu ermöglichen?

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2006-11-14 12:32

Creating Passionate Users

Tolles Marketing Weblog – nicht nur wegen der coolen selbstgestrickten Infografiken: Creating Passionate Users – z.B. guter Artikel über den schlechten Ruf von Marketing

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2006-04-25 07:04

Paul Otlet Weltenzyklopädie

Vortrag von Frank Hartmann letzte Woche (20.4.) im Antiquariat Buch & Wein; Paul Otlet (1868-1944) entwarf eine umfassende Klassifizierung allen Wissens und prägte Terminologien, die Jahrzehnte später den Hyperraum beschreiben. Dabei nicht theoretisch abgehoben, sondern stark an den technischen Möglichkeiten seiner Zeit orientiert;
vertiefender Artikel bei Boxes and Arrows

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2005-09-22 12:37

DATUM als "Best news magazine" ausgezeichnet

Da kann ich als Abonnent der ersten Stunde nur herzlich gratulieren und zustimmend applaudieren:
DATUM wurde von der Financial Times als Best News Magazine ausgezeichnet! Das Lob betrifft v.a. das Layout inkl. der Titel (mit Erwähnung des first movers Weltwoche) – was jetzt dazu führt, dass das DATUM Team mit Anfragen aus dem Ausland zugeschüttet wird.

Logische Schlussfolgerungen:

  1. nichts wie ab in den internationalen Vertrieb!

  2. wöchentlich erscheinen! Das brächte die Möglichkeit für eine Schiene Aktualität, die ich zumindest auch sehr gern in Datum hätte. Platz für die langen Geschichten bliebe ja trotzdem.

  3. die Homepage mit mehr Inhalt bestücken: ich verstehe ja gut, dass man nicht allen Inhalt auf der HP haben mag sondern das Printprodukt im Mittelpunkt steht, aber trotzdem hätte ich sehr gern die Vollversionen online.

  4. für die Flut an Auslandsanfragen: ein look inside (a la amazon) via pdf der Printausgabe anbieten für die Leute, die mal reinschauen wollen (und eh keine Abonnenten werden würden), spart das Porto und den Aufwand für den Versand von Einzelheften ;)

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2005-09-15 15:24

Weblogs zu den Landtagswahlen in Wien, Steiermark und Burgenland

quasi eine Mitteilung in eigener Sache:
Seit gestern sind auf kurier.at alle Weblogs zu den drei Landtagswahlen, die im Herbst in Österreich anstehen, online. Die Weblogs werden von jungen Politikern aus den verschiedenen politischen Parteien geführt. Die grundlegende Idee ist, authentische Einblicke in den anstrengenden Wahlkampf und seine heissen Themen zu erhalten, mit dem speziellen Aspekt, anlässlich der Senkung des Wahlalters (in Wien und Burgenland darf man erstmals ab 16 Jahren wählen, in der Steiermark ab 18) Jungpolitiker einzuladen, ihr Angebot an neue Wähler darzustellen.
Für einige der Jungpolitiker ist es auch ein erstes Kennenlernen der Blogosphäre (auch das eine Funktion eines Online-Mediums wie kurier.at: neuen Benutzerkreisen zu vermitteln, was Weblogs sind). Die Kommentierfunktion bei allen Weblogs (sofern vom für den Inhalt verantwortlichen Autor zugelassen) bietet die unmittelbare Korrekurmöglichkeit durch die Leser. Einen politisch unabhängigen Akzent setzt ein weiteres Weblog, das von vier Erstwählern gemeinsam geführt wird.

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2005-08-21 16:20

Sudoku auf zeit.de

Das Sudoku auf zeit.de kann man direkt online lösen – und man kann dabei sehr leicht schwindeln, wenn man einen Blick in den Quellcode der Seite wirft. Bei den Formular stehen in hidden fields fein säuberlich die richtigen Zahlen notiert – man kann sich also selbst sehr leicht um den Spass an dem Zahlenrätsel bringen.
Jetzt könnte zeit.de sicher eine andere Version des Zahlenrätsels online stellen, aber wohl kaum eine benutzerfreundlichere (kein Plugin, kein Schnickschnack). Und wer schummeln will, der schummelt sowieso (z.B. via Computer-Löseprogramm).

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2005-08-06 19:21

Craigslist vs. Zeitungsrubrikenmarkt

Joey deVilla berichtet in seinem Blog vom Weitervermieten seiner Wohnung in Toronto.
Joey’s Vermieter hat ihm für die Weitervermietung freie Hand gegeben (und ein Budget!), also hat Joey das ganze Unternehmen zu einem Vergleichstest zwischen einem Inserat im lokal führenden Wohnungsmarkt (print und online), den Toronto Star Classifieds, und im Toronto-Ableger von Craigslist gemacht.

Für 520,66 Dollar hat Joey über das Inserat im Toronto Star 20 Bewerber für seine Wohnung bekommen, über Craigslist für 0,0 Dollar im gleichen Zeitraum (1 Woche Laufzeit) 55 Bewerber, unter denen schließlich auch der Nachmieter dabei war.
Während für das Inserat im Toronto Star das Inserat extrem verdichtet und voller Abkürzungen sein muss (jeder Buchstabe kostet Geld) ist bei Craisglist der Platz für das Ausloben der Wohnung unlimitiert und auch große Fotos sind möglich; das nicht vorhandene Design von Craigslist ist kein Nachteil, sondern Teil des Funktionierens der Seite.
Der springende Punkt ist die kritische Masse an Interessenten, und die ist in nordamerikanischen Metropolen bei Craigslist erreicht. Für Privatinteressenten sind die kostenlosen Inserate nicht zu toppen, und für kommerzielle Interessenten ist die Masse an Zugriffen relevant, zumal auch die Preise für kommerzielle Inserate weit unter den sonst üblichen liegen.
In Summe fällt hier ein nicht unbeträchtliches Geschäftsvolumen schlicht und einfach weg, ein kleines Trostpflaster gegen die hohen Mietpreise einerseits, andererseits ein verlorener Umsatzbringer für Zeitungen.

ps: mittlerweile gibt es auch für Wien einen Craigslist-Ableger, allerdings mit relativ wenig (englischsprachigen) Einträgen

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