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2008-11-11 19:29

iPhone Usability Test – was die User wirklich machen

Welche Usability-Schwächen auch das iPhone hat, zeigt sehr schön diese Präsentation von Create with Context

[via NextWeb ]

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2007-04-14 12:31

Handyverbot in der U-Bahn in Tokio

Japan gilt im Bereich der Mobilkommunikation ja schon lange als das Vorreiterland schlechthin, die japanischen Schulmädchen haben SMS grossgemacht ist einer meiner liebsten urbanen Mythen.
Aus erster Hand kommt jetzt aktuelles Anschauungsmaterial zum aktuellen Umgang im Handygebrauch in Tokioter U-Bahnen. Das bimmelnde und ringtönende Orchester des mobilen Schreckens wird in seine Schranken gewiesen, die U-Bahnfahrgäste sind angehalten, ihr Handy lautlos zu schalten und vom telefonieren Abstand zu nehmen.
Handyverbotsschild in U-Bahn in Tokio
Immerhin: das Schreiben von Textnachrichten (SMS oder wohl eher Emails) bleibt gestattet. Das wird die Schulmädchen freuen.

Ein anderes Schild zeigt, dass das Handyverbot wohl auch für den Priority Seat gilt. Hier wird der Mensch mit Herz(schrittmacher) angesprochen, der wie die Kollegen mit Stock, Gipsfuß, Kleinkind und Schwangerschaftsbauch bemerkenswert unisex gehalten ist
(im Vergleich dazu die vor ein paar Monaten vorgestellten genderten Piktogramme für die Wiener Linien )

[via Si in Tokio ]

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2006-04-15 04:13

UMTS in den tiroler Bergen

Statusbericht mit der T-Mobile Karte im Euronight Wiener Walzer von Wien nach Zürich, 03:05 nahe Imst. Die Verbindung ist mühsam, bricht immer wieder ab. UMTS ist nie lange verfügbar, und GPRS auch nicht stabil. “Limited service” beschreibt das “Communication Center” (die Software zur Karte) die Situation ganz realistisch.

Was regelmässig hilft – Karte raus und wieder rein. Auch etwas mühsam. Aber ok. Gegen die Schlaflosigkeit im 6er Coupe ist es eine Art der Beschäftigung, die die Zeit vertreibt.

UMTS on rails – in seltenen Momenten, GPRS on rails die meiste Zeit, exit Sandmännchen.
—-
Update 03:49 – in jedem Bahnhof (last stop Landeck) gibt es haufenweise offene WLAN-Netze, und das mitten in der Nacht. Erstaunlich. Auch erstaunlich, dass GPRS jetzt wieder recht stabil ist.

St.Anton – im Arlbergtunnel wirds wohl nix werden können mit dem Empfang, aber wer weiss…. ;)

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2006-04-15 00:06

wiener walzer

heute war eine meldung, dass die asfinag plant, autobahnen (hartes [strassen]netz) mit einem wlan-netz (weich) zu überziehen. interessant für alle beifahrer mit multigamer absichten (wardriver kriegt eine neue bedeutung). ich für meinen teil fahre soeben seit längerem wieder mal mit dem zug und bin, hurra, zum ersten mal online dabei. nachdem ich zuerst (how peinlich can you be) die steckkarte falsch eingeschoben hatte und schon an der prinzipiellen funktionalität zweifelte (merke zuerst: schuld sind die anderen), schmökerte ich weiter/wieder im 37signals book getting real .
ein sehr nettes zitat konnte ich mit einem kürzlichen meeting assozieren, bei dem die idee verkauft werden sollte, und kein bisschen einer umsetzung:

It’s so funny when I hear people being so protective of ideas. (...)
To me, ideas are worth nothing unless executed. They are just a multiplier. Execution is worth millions.
Explanation:
Awful idea = -1
Weak idea = 1
So-so idea = 5
Good idea = 10
Great idea = 15
Brilliant idea = 20
No execution = $1
Weak execution = $1000
So-so execution = $10,000
Good execution = $100,000
Great execution = $1,000,000
Brilliant execution = $10,000,000

To make a business, you need to multiply the two.
The most brilliant idea, with no execution, is worth $20. The most brilliant idea takes great execution to be worth $20,000,000.
That’s why I don’t want to hear people’s ideas. I’m not interested until I see their execution.
-Derek Sivers, president and programmer, CD Baby and HostBaby

recht hat derek sivers, sehr recht ;)

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2005-08-18 11:37

Mobiles Web: einige Quellen

Damit nichts verloren geht, hier ein paar aktuelle Resourcen:

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2005-08-07 15:10

Mobiles Web mit iyhy

IYHYPino hat mir einen tollen Link geschickt: iyhy.com (s. das Blog vom Entwickler B. Adam Howell für mehr Detailinfos bzw. die Company-Homepage )

IYHY parst eine beliebige Seite und schmeisst alles raus, was Surfen mit mobilen Endgeräten (kleine Displays, unterschiedlichste Browsertypen, unterschiedlichste Webstandard-Unterstützung, geringe Bandbreite) heutzutage mühsam macht: alle Bilder, alle CSS-Angaben, Metatags, HTML-Kommentare, Bannercode, Javascript…

Das Ergebnis sind die nackten Textinhalte; als einziges übriggebliebenes Ärgernis entpuppen sich die oft endlosen Navigationen auf den grossen Newssites (z.b. ard.de oder auch cnn.com) – und natürlich Frames, die auch mit IYHY eine nicht überwindbare Hürde darstellen (z.B. orf.at mit dem jenseitigen Vorschlag, einen framefähigen Browser wie Netscape 3.0 oder IE 3.0 zu installieren).

Fazit: Während eine Diskussion über die wahre Webstandardlehre vs. die “unerlaubte” Abkürzung IYHY geführt wird, ist IYHY ein höchst sinnvolles Projekt, das versucht, das Beste aus dem derzeitigen Schlamassel zu machen. Das Web ist für mobile Geräte zugänglich, auch jenseits der als singuläre Pforten fürs mobile Surfen positionierten WAP-Portale der Telcos.

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2005-05-23 16:48

77% der mobilen Benutzer im UK verwenden keine Datendienste

In der Statistik finde ich mich wieder:



77% of UK mobile phone users shy away from using mobile data
: Laut der Umfrage haben 77% der Handybesitzer noch nie ein Bild oder Video verschickt, und auch keinen Klingelton etc. heruntergeladen. Und von denen, die es probiert haben, hat es ein hoher Prozentsatz wieder aufgegeben. Gründe: Die Services sind nicht erreichbar, funktionieren gar nicht, oder sind schwer bzw. gar nicht zu bedienen.
Man kann natürlich einwerfen, dass das einer der Nachteile eines zum Grossteil geschlossenen Systems ist – also nicht die “Anarchie des Internets”, die auch Input in Richtung Usability, schlicht und ergreifend durch mehr Wettbewerb, bringen könnte.
Mobile Anwendungen stehen andererseits auch da, wo das Internet vor x Jahren war (ich setzt mal 5 ein), dass es keine Standards gibt, ist ja schlicht ein Irrsinn.
[via moco.news]

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2005-03-04 17:23

going mobile

The other thing is that the mobile is very much a device of control. We are using it to control our relationships with others, how others contact us, and increasingly to control information.

Mobiles ‘part of social fabric’ (bbc) [via moconews]

der entgrenzung durchs internet steht die begrenzung durch mobile dienste entgegen – oder kann man das so nicht sagen? der bildschirm ist kleiner, intimer, privater; dazu gehört die permanente identifizierbarkeit/ortbarkeit, die bewusst ist, aber nicht als belastung empfunden wird.
die oberfläche ist der desk, auf dem gefiltert landet was der provider liefert. diese begrenzung erleichtert das leben, wenn sie hält was sie verspricht (bedürfnisbedienung).

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2004-12-08 20:30

des handys zweitgrösster feind

... enge hosen Tight Pants Break Phones.
nummer eins todesursache für handys ist schwerkrafteinwirkung, runterfallen. auf den plätzen der schwedischen umfrage (im siemens auftrag):

1. Dropped the mobile on the ground.

2. Squeezed the cellphone in tight jeans/pockets. 3. Used the handset in the rain. 4. Throw the device on the ground in rage. 5. The dog/child got hold of the mobile. 6. Dropped the cellphone in the toilette. 7. Dropped the handset into the sea. 8. Forgot the cellphone on the roof of the car. 9. Perspiration on the mobile during workout. 10. Dropped the handset in the snow.

sehr gut gefällt mir punkt 5, die gleichsetzung von hund und kind. die grossen abwesenden in der statistik: katzen.
ein highlight auf den hinteren rängen: nr. 9, vollschweisseln während der körperertüchtigung

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2004-11-30 19:22

südkorea: no more email

im online wunderland südkorea wird erhoben was auch hierzulande wohl einige gültigkeit hat: email ist nicht mehr länger die unangefochtene killeranwendung: sms, instant messaging und bloggen überholen email von der basis her, den nachwachsenden junghupfern, die email als anwendung für die alte generation sehen bzw. überhaupt nicht mehr nutzen. die antwortzeit ist zu lange, das schreiben zu förmlich und einfach altbacken.
email ist halt eben ein postfach, in das man nicht immer reinschaut. nochdazu liegt zu viel müll drin (spam und viele der cc-mails, abgenickt und gelöscht, bzw. in einem outlook-ordner totgelagert, oder bei gmail archiviert).

statt “you got mail” (schon der tom hanks film ist sowas von steinalt) gibts nur mehr “online” oder “offline”, instant message für kommunikation, die näher am gespräch als am brief ist (qwertzen rulez).

[via very large orange]

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