Das Museum of Sex hat die interaktive Landkarte des sexuellen Erlebens von New York auf ganz US-Amerika ausgehnt, und als Teil seiner permanenten Sammlung online gestellt. Toll gemacht, noch gibts viele weiße Flecken (oh, doppeldeutig), gehört fix in die Bookmarks, Kategorie: Alternative Reiseführer.

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im urlaub versäumt: die schlössl lichtspiele (ex-pornokino) wird wieder bespielt:
Bis zum 1. Mai 2004 war das Schlössl-Kino in Betrieb. Jetzt steht es leer. Zusammengeknüllte Taschentücher zwischen den Sitzreihen erinnern an seine letzte Nutzung. In den Schlössl-Lichtspielen gingen die Besucher einer Tätigkeit nach, der man am liebsten im Dunkeln fröhnt: Es war bis zu seiner Schließung ein Porno-Kino.
Aber vielleicht war der Konkurs des Schlössl-Kinos nur ein kleiner Tod.
das ist schön formuliert ;)
(zugesperrt hat’s aber schon am 1.5.2003 – i got prove)
oft wird ja diskutiert ob spieler vor einem spiel dürfen oder gar sollen – ob diese frage bei der tschechischen grundlagenforschung, über die das sex-weblog von gabriele kuhn berichtet, eine rolle spielt ist ungewiss ;)
(ballesterisch reichte den tschechen gegen die dänen jedenfalls ein 16 minuten quickie)
eine diskussion zu guter und böser kritik
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das fest zur neuen nummer der sinn-haft! am donnerstag, 23.10. im tanzcafé jenseits.
es wird ein lustvoller abend, was immer etwas feines ist.
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das fortuna-kino in wien favoriten, ecke kennergasse/favoritner hauptstrasse
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die wiener sexkinos – jeweils das letzte noch bespielte kino in den bezirken 12 (meidling: love erotic movie), 15 (rudolfsheim: cinema erotic), 16 (ottakring: weltspiegel kino) und 18 (währing: währinger-gürtel-kino) ist ein sexkino. einzig das fortuna-kino im 10.bezirk (favoriten) hat mit dem kepler-kino (3 säle) und dem cineplexx wienerberg im twin tower (9 säle) noch bezirksinterne gesellschaft; gleichsam prototypisch für die gegenwärtige kinolandschaft (zumal in einem bezirk ausserhalb des gürtels, also nicht im zentrum wiens) bietet favoriten also ein modernes multiplex am sprung zum entertainment-center (oder wahlweise bauwüste), ein aufgestocktes kino-center in der bezirksmitte und ein sexkino, der beinah letzten möglichen existenzform für ein-saal-kinos (was es noch gibt: programmkinos).
erstaunlich auch: die beharrungskraft der sexkinos. dass es sie noch immer gibt. trotz videotheken, trotz videokabinen, trotz videorecordern, trotz pay-tv, trotz internet, trotz privat-tv.
wieso sind sie noch da?
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Das Betreten des WähringerGürtel-Kinos geschieht mit dem obligaten Schulterblick, der vergewissert, dass ich hier richtig bin, und dass kein bekanntes Gesicht mich sieht, und niemand mir Warnzeichen gibt, dass ich kurz davor stehe, Leben und Gesundheit einzubüssen, kein offizielles Wachorgan versucht im Namen irgendwelcher Sicherheit mich abzuhalten. Der Warteraum des Kinos ist ein Durchgangsbereich, worauf warten in einem Nonstop-Kino?
Geradeaus der Kartenschalter, der die erste blicktechnische Besonderheit bietet, Sichtkontakt mit dem Kartenverkäufer ist nicht möglich, er soll es ja nicht sein, diskret schiebt man 10 euro durch, bekommt einen euro retour. gut für einen film, es gäbe auch den verbilligten zehnerblock um ???
an der wand waren wohl noch ein paar filmplakate, aber das programm im detail interessiert wohl weniger (“programm telefonisch erfragen” heisst es beim kinoprogramm der tageszeitungen krone und kurier; die presse und der standard verweigern selbst diese auskunft und schweigen die wiener sexkinos schon jetzt völlig tot.
nach dem kartenkauf wird die suche nach dem billeteur enttäuscht, es gibt keinen, also immer weiter im dunkler werdenden gang entlang, durch eine gepolsterte türe in den projektionsraum. aushänge versprechen vier filme gleichzeitig, wie das genau gehen soll, ist noch unklar. es war im wiener kinoführer doch nur die rede von einem saal, aber man wird ja sehen.
den saal mit der 10 qm leinwand findest du noch leicht, du fragst dich ob du in einem stehkino gelandet bist, beim ersten stehenden mann hätte es noch der kartenabreisser sein können, oder ein alterskontrollor?
aber es steht nicht nur einer, immer hinten im kinoraum, auch stehen nicht alle, manche sitzen, andere gehen, es gehen relativ viele, es ist ein kommen und gehen.
gut, du bist entschlossen, sitzen zu bleiben, du bist im kino, die holzklappsessel sind wohl noch original aus den 50ern, nicht unbequem, ungepolstert und recht eng bestuhlt ist der raum, mit 150 sitzen (???)
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was du alles machen willst im urlaub:
- artikel für sinn-haft: noch keine zeile, aber eine idee zum verschwinden der sexkinos (exemplarisch: in wien) und zum pornographischen blick
- sinn-haft homepage redesign: blog und heftinhalte, neue ordnung dringend nötig
- an der sinn-haft-print (sex-nummer) mitbauen
- deine eigene homepage neu einteilen (serious and sick part; cats and pros)
- relaxen, urlauben (meer)
Das P2PorNO-Gesetz – us-bestrebungen zum pornblocking bei tauschbörsen
schon etwas älter:
das weibliche datenset
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jetzt kratzt das thema blogging (samt “meta” und “mega”) dann doch noch die kurve zum sex;
www.edings.de/eentry01010.html
eines meiner liebsten hassworte kommt da in einem zitat auch vor: evangelist; das sind erleuchtete wanderprediger, die mit moralischer religiosität, die reine lehre verkünden (“es gibt nur den einen gott”).
auch wenn der begriff aus dem amerikanischen kommt, und dort was ganz profanes sein mag, er spricht die wahrheit und entlarvt das im weltbild fehlende dritte (es gibt nur gut+böse; tertium non datur).
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nudes von thomas ruff
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